3. Tag altbekannte Hütte

Die lange Feier der Norweger am Abend zuvor hatte zur Folge, dass der Aufenthaltsraum noch schön aufgewärmt war.

Nach einem Ausgiebigen Frühstück belud ich den Schlitten und startete Richtung Torehyttchen. Zunächst konnte ich einer Skidospur folgen die ich aber später verlor. Die niedrigen Temperaturen bemerkte ich nicht, da ich einige Höhenmeter bewältigte. Die Anstrengungen wurden, mit einem atemberaubenden Ausblick während einer Pause belohnt.

Torehyttchen ist mir bereits vertraut und ich verbinde mit ihr tolle Erlebnisse.

Der diesjährige besuch hier war für Kimara und Marwin der erste, allerdings erkannten Kotori und Taiga trotz der total anders aussehenden Landschaft die Hütte wieder und gaben Vollgas als sie sie erblickten.

Zurück auf der Skidospur fuhr ich die letzten paar Kilometer bis zur Hütte meistens Berg ab und die Hunde folgten ihr mit Volldampf bis zum Tagesziel.

Am frühen Nachmittag kreuzten dem anliegenden See ein paar Rentiere, auf die mich meine Hunde aufmerksam machten.

 

Abends kamen noch ein Norwegisches Pärchen, welche ihren Hund unterwegs verloren hatten, den sie aber später zum Glück wiederfanden.

Jaaa ihr habt richtig gelesen, ihnen ist ein Hund abgehauen und zwar ein sieben Monate alter Beagel. Mir blieben schon ein wenig die Worte im Hals stecken als sie mir dies erzählten. Mir war klar, dass der arme Kerl bei den Temperaturen wahrscheinlich nicht eine Nacht überlebt hätte.

 

Wie üblich ging der Abend mit ein wenig lesen und bei heißem Tee zu Ende.